Filesharing


MP3 Download Free / Gratis?


Gepostet Von am Jun 2, 2008

Ist klein, portabel und hört sich gut an: Die MP3-Datei. Um den praktischen Genuss von MP3-Dateien jedoch auskosten zu können, gilt es natürlich erst einmal diese zu besitzen. Und weitaus praktischer als das mühselige Erstellen anhand eigenener CDs gestaltet sich da der MP3 Download. Zu diesem gibt es aber wiederum zahlreiche Möglichkeiten und Optionen, die den MP3 Download gelegentlich verwirrend wirken lassen oder Benutzer mit dem Handelsangebot überwältigen können. Welcher Shop ist der Beste zum MP3 Download? Welcher der Günstigste? Welcher der Schnellste? Wo gibt es die meisten MP3s? Wo kann ich meinen MP3 Download wie bezahlen? Fragen über Fragen. Und doch läßt sich schnell Licht ins Dunkel bringen.

Hauptansatzpunkte bilden sich durch sehr einfache Entscheidungen: Will man ein ganzes Album oder nur einen einzelnen Track? Will man aus dem Radio etablierte Musik oder vielleicht lieber Indie-Bands und bisher unentdeckten Künstlern eine Chance geben durch MP3 Download auf der eigenen Festplatte einzuziehen? Wenn es nämlich darum geht ganze Alben von renommierten Künstlern zu erwerben, so führt kaum ein legaler Weg an den Branchenplatzhirschen wie apple iTunes, web.de oder AOL vorbei. Gerade apple iTunes ist fast schon zum Synonym für MP3 Download geworden, bietet der Shop doch knapp 2 Millionen Lieder zum Kauf an und kann in seinem weltweit größten Repertoire Stücke von allen großen Labels vorweisen. Zusammen mit der komfortablen, eigenen Software und der nahtlosen Integration der apple MP3-Geräte, wie iPod oder iPhone, stellt iTunes wohl für viele die einfachste und sicherste Form des MP3 Download dar. Auch AOL zeichnet sich durch hohe Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit aus, kann jedoch nur weniger Musik anbieten, ähnlich wie web.de, die immerhin rund 1.5 Millionen Stücke online zur Verfügung stellen. Eine eigene Nische belegt hierbei der Anbieter audible.de, welcher sich als Musikportal auf Hörbücher und Vertonungen von Zeitschriften und Zeitungen zum MP3 Download spezialisiert.

Wenn einem aber der Sinn nach dem MP3 Download einzelner Hits oder Werke von unabhängigen Künstlern steht, dann bieten sich Portale wie MySpace, Purevolume und die Labelseiten der Künstler an. Auf diesen findet man häufig nicht nur ganze Alben von Gruppen, die noch um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit ringen müssem, sondern zu Promotionszwecken auch Alben oder Singles von Musikern und Bands, deren Silberlinge eigentlich schon seit Jahren ordentlich über die Ladentheke gehen. Ein Blick lohnt sich immer, besonders unmittelbar vor anstehenden Veröffentlichungen, wenn mittlerweile häufig komplette Werke angehört werden können oder Singles gratis zum MP3 Download bereit stehen.

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Rapidshare ist ein Sharehoster mit Sitz in der Schweiz, welcher nach eigener Aussage der weltweit größte Filehoster ist.

Als Sharehoster, One-Click-Hoster oder Filehoster werden Webanbieter bezeichnet, welche Ihren Kunden die Möglichkeit einräumen Dateien auf deren Servern zu speichern und die Möglichkeit des Downloads dieser Dateien bereitstellt. Zumeist ist diese Speicherung der Dateien ohne vorherige Anmeldung möglich.

Rapidshare finanziert sich hauptsächlich durch kostenpflichtige „Premium“-Zugänge, welche dem Kunden einen wesentlich größeren Funktionsumfang bietet. Prinzipiell ist jedoch auch eine komplett kostenfreie Verwendung des Dienstes möglich.

Die seit 2001 bestehende Internetseite rapidshare.de wird von der deutschen Firma RapidTec aus Herbolzheim betrieben. Zusätzlich wurde 2006 die Rapidshare AG in der Schweiz gegründet, welche nahezu identische Dienste unter der Internetadresse rapidshare.com anbietet. Die Rapidshare AG wurde u.a. durch Bobby Chang und den Inhaber von rapidshare.de, Christian Schmid, gegründet.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Dateien bei rapidshare anzubieten, so ist ein Upload über die Startseite, die „Premium-Zone“ und die „Collectors-Zone“ möglich. Bei letzteren beiden Möglichkeiten werden die Downloads durch andere Nutzer sogar vergütet. Nach dem erfolgreichen hochladen der Datei, welche aktuell maximal 100 MB groß sein darf, erhält der Nutzer zwei „Links“ mitgeteilt, einen zum herunterladen der Datei und einen um diese Datei wieder zu löschen.

Das Herunterladen von auf Rapidshare Servern gespeicherten Dateien ist prinzipiell kostenlos, unterliegt aber einigen Beschränkungen. So kann es nach dem Öffnen des Download-Links einige Minuten dauern, bis der Download gestartet wird. Nachdem eine Datei heruntergeladen wird, erfolgt eine Sperrung der IP Adresse des Downloaders, so dass dieser innerhalb der nächsten 100 Minuten keine weitere Datei herunterladen kann. Dadurch kann es bei gesplitteten Archiven, welche durchaus 10 oder mehr Dateien enthalten können sehr langwierig werden, diese komplett herunterzuladen.

Dies ist von Seiten Rapidshare ein gewollter Effekt, den an dieser Stelle setzt die Firma mit kostenpflichtigen „Premium“-Zugängen an, welche Laufzeiten zwischen 48 Stunden und einem Jahr an. Mit diesen können ohne Wartezeiten und IP Sperrungen bis zu 25 GB innerhalb von 5 Tagen heruntergeladen werden.

Da es neben der vielfältigen rechtlich zulässigen Nutzung der Dienste von Rapidshare auch eine Vielzahl von illegalen Uploads existieren (Urheberrechtsverletzungen), besonders in den Bereichen Spielen, Musik, Filmen und Software, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Diskussionen über Rapidshare und auch zu diversen rechtlichen Auseinandersetzungen.

Da es auf Rapidshare keine Möglichkeit gibt, die dort vorhandenen Links zu durchsuchen, da dies ja auch eigentlich nicht dem Sinn von Rapidshare entspricht, gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Linklisten, in welchen man thematisch nach Downloadlinks suchen kann. Hierbei hat sich jedoch gezeigt, dass überwiegend illegale Downloads wie Spiele, Musik, Kinofilme und Software „getauscht“ werden.

Am 18.01.2007 erwirkte die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) eine einstweilige Verfügung gegen RapidTec und die Rapidshare AG. Dabei ging um es die illegale Nutzung von GEMA geschützten Werken, insbesondere Musiktiteln. Das OLG Köln entschied dann im September 2007, dass Rapidshare verpflichtet ist urheberrechtlich geschützte Werke zu löschen, sobald Rapidshare Kenntnis über die Urheberrechtsverletzung erlangt, d.h. Rapidshare muss nur auf Antrag hin tätig werden und Urheberrechtsverletzungen überprüfen und die Dateien ggf. löschen. Im April 2008 änderte sich diese Situation jedoch drastisch für Rapidshare, denn das Landgericht Düsseldorf entschied, dass Rapidshare tätig werden muss um solche Urheberrechtsverletzungen von vornherein zu verhindern. Wenn der Filehoster dies nicht zügig umsetzen kann oder will, droht eventuell sogar die Einstellung des Dienstes.

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Seit Ende des 19. Jahrhunderts begeistert er durch Generationen hinweg Jung und Alt: Der Besuch im Kino. Für so viele war das Kino Schauplatz des ersten Dates oder des ersten Gruselschockers, seit knapp fünf Jahren kommt es jedoch für Lichtspielhäuser zur dramatischen Wende: Die Zuschauer bleiben aus, Raubkopierer und Download-Plattformen im Internet verpassen der Filmindustrie einen harten Dämpfer, da sie sich Free Movies auf den heimischen PC laden. Die Alternative, sich einen aktuellen Film aus dem Internet herunterzuladen hat für viele Menschen entscheidende Vorteile gegenüber dem Besuch im Kino. Im Vordergrund steht unter anderem der Kostenfaktor, der bei dem illegalem Download aus entsprechenden Internettauschbörsen quasi bei null liegt. Auch Fahrtkosten und Altsbeschränkungen spielen im Kino eine Rolle, sind sie doch beim Downloaden und Ansehen der Filme schlicht nicht vorhanden. Gleichzeitig scheinen die Preise der großen Kinoketten – wenn auch nur geringfügig – anzusteigen, um Verluste bei der Quantität der Besucher aufzufangen.  Verstärkt wird die Entwicklung außerdem durch einen weiteren bedeutenden und sehr kennzeichnender Vorteil, den viele Menschen im Konsum von Internet-Downloads sehen und der zugleich stellvertretend für eine allgemeine Tendenz der heutigen Gesellschaft steht. Denn für viele ist es nicht einmal der finanzielle Aspekt, der vom Kino fernhält, als viel mehr die Tatsache, dass der Film bequem und ohne viele Anstrengungen von zu Hause aus angesehen werden kann. Hier kann man essen, wann, wo und was man möchte, der Schlabberlook ist gerade gut genug und generell ist doch das Anschauen eines Films im trauten Heim wesentlich gemütlicher als im Kino. Diese Einstellung teilen heute viele. Sie geht einher mit der Ansicht über Sport, der mittlerweile auch gern über Simulatoren an der Spielkonsole betrieben wird und mit der Tendenz, dass immer mehr Menschen ihre Lebenspartner im Internet, also von zu Hause aus, kennen lernen, anstatt sich in sozialen Knotenpunkten wie dem Kino zu treffen. “Bequem“ oder ”ausgehfaul” nennt das der Volksmund, Psychologen und Sozialforscher bezeichnen diesen Trend hingegen als schlicht alarmierend. Tatsächlich verbringen immer mehr Menschen den Großteil ihres Lebens in den eigenen vier Wänden, entfliehen der Konfrontation fremder Blicke und damit verbundenen Beurteilungen, dem Versagen bei einem flüchtigen Smalltalk in einer unangenehmen Situation. Schließlich können Antworten in einem Chat besser überlegt werden, der weitentfernte Gegenüber bemerkt kein Erröten, keine unkontrollierte Körpersprache, keine Sprachfehler, kein Stottern.  Das Kino ist also nur eine der vielen Institutionen, die unter der zurückgezogenen Jugend leidet, gefördert von Einrichtungen, die sie die Welt bequem von zu Hause erleben lässt.  Ganz verloren scheint das Lichtspielhaus dennoch nicht, denn eine “Tendenz” spricht stets von der Mehrheit, nicht aber von allen, und schließlich wissen viele um die Problematik und wirken dem entgegen. Neben den schärferen Strafen, die beim illegalen Download zuschlagen, lockt auch das Kino selbst mit Sonderaktionen und Vergünstigungen aller Art. Somit sind die Kosten für einen Besuch im Kino letztendlich nicht nur geringer als die, die bei durch illegalen Download entstehen könnten – sie retten auch eine ganze Ära vor dem Aus.

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Mit Free Download ist das Herunterladen von kostenlosen Programmen, Filmen, Spielen, Musik etc. gemeint. Grundsätzlich kann man fast alles, was man haben möchte auch irgendwo als Freeware bekommen seien es Medien-Player, Musik- und Filmbearbeitungstools, Spiele, nützliche Büroprogramme, kleine Windows-Helfer, die Liste ist unendlich lang.

Aber hinter zahlreichen Angeboten verstecken sich bösartige Virenprogramme, Trojaner, Spams – welche mehr Schaden einrichten, als Sie Geld sparen würden. Die Einstellung: „Kostenlos ist nur der Käse in der Mausefalle!“, wird Sie vor so einigen Enttäuschungen bewahren. 

Doch viele dieser Angebote, die als Free Download angegeben werden sind tatsächlich auch frei erhältlich. Man muss nur gut suchen und den Nutzen für sich abwägen können. Viele Firmen bieten ihren Free Download, um für kostenpflichtige Softwareprogramme zu werben oder bieten diesen als Bonus, wenn man ihr Portal benutzt. Ein Free Download ist ein beliebtes Marketinginstrument im Internet-Zeitalter geworden, ein Software-Programm welches frei zur Verfügung steht, kann als Einführung in eine Serie von Programmen dienen und kann Ihnen sehr dabei helfen ein Programm richtig kennen zu lernen, bevor Sie es wirklich käuflich erwerben. Sie können so zusagen die Software richtig testen, ihre Vorteile und auch Nachteile kennenlernen, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen. Einer der führenden Hersteller von Software Adobe, will zum Beispiel eine schlankere Version seines Bildbearbeitungs-Programms Photoshop gratis als Free Download im Internet anbieten.

Oft ist ein Free Download eine echte Alternative zur kostenpflichtigen Angeboten. Viele Schutzprogramme, Anti-Virus Software, nicht kommerzielle Firewalls, Spamfilter, Werbeblocker können Sie kostenlos herunterladen und Sie sparen dabei viel Geld ohne dabei auf guten Schutz zu verzichten. Vor allem Unterhaltungssoftware erfreut sich großer Beliebtheit und wird oft auch als Free Download zur Verfügung gestellt. Computerspiele aller Genres: von schicken graphisch feinen Games bis zur einfachen schnörkellosen Desktop-Games können Sie legal und kostenlos herunterladen. Rockstar – der Hersteller der berühmten Spieleserie GTA stellt zum Beispiel ältere Spiele aus dieser Serie zum Free Download im Netz bereit.

So ist es auch kein Wunder, dass Low-Budget-Filme die millionenfach heruntergeladen wurden , größere Filmproduktionsfirmen auf sich aufmerksam machen konnten. Oder so manche unbekannte Band wurde auf den Musik-Olymp herauf katapultiert, weil ihre Songs sich großer Beliebtheit bei Download-Portalen erfreuten. 

Außerdem ist ein Free Download eine alternative Lösung des Piraterie-Problems. Denn wenn man ein Produkt auch kostenlos erhalten kann, wird kaum jemand es illegal downloaden. Im Internet sind Free Downloads sehr beliebt, denn viele Internet-Nutzer sehen es gerne, wenn Informationen frei zur Verfügung stehen, für Sie ist es der Gegentrend zur zunehmenden Kommerzialisierung des World Wide Web.

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Schnelle und globale Verfügbarkeit digitaler Daten in unbegrenztem Umfang ist das Fundament des Informationszeitalters. Rapidshare Download ist einer von diversen File-Hostern, die jedem Internet-User ermöglichen, Dateien wie zum Beispiel Filme, Musik und Programme ins Internet zu stellen und auch wieder abrufbar zu machen, und damit enorme Flexibilität gewährleisten.

Der Anbieter

Der Dienst von Rapidshare Download ist unter zwei Domains nutzbar, zum einen auf der deutschen, seit 2001 verfügbaren, Seite www.rapidshare.de und des Weiteren auf der später erschienenen internationalen Variante www.rapidshare.com. Auf der Startseite von Rapidshare Download wird auf eine unglaubliche Speicherkapazität von 4,5 Petabyte und eine rasante Bandbreite von 220 Gigabit/s hingewiesen. Im Vergleich mit anderen Webhosts hält sich die Geschwindigkeit von Rapidshare Download tatsächlich an erster Stelle. Da sich der Anbieter über ein gestaffeltes Preis-Leistungs-Profil finanziert, ist die Seite zudem frei von Werbung und sehr übersichtlich gehalten.

Das System

Das System von Rapidshare Download ist denkbar einfach: Jeder Internetnutzer hat die Möglichkeit, seine Dateien kostenlos über die Startseite des Unternehmens auf dessen Server zu laden. Nach Beendigung des Uploads werden zwei komplexe Links angezeigt, einer, mit dem man die gespeicherte Datei downloaden und ein zweiter, mit dem man die Datei wieder selbstständig vom Host löschen kann. Der erste Link kann dann Kollegen, Freunden, einfach jedem zugänglich gemacht werden, dem man die Datei über Rapidshare Download zur Verfügung stellen will. Nach neunzig Tagen ohne Filetraffic wird die Datei automatisch vom Server entfernt, wenn man dies mit dem Löschlink nicht bereits selbst erledigt hat.

Nutzungsbedingungen

In eingeschränktem Maße ist der Dienst von Rapidshare Download jedem kostenfrei zugänglich. Diese Einschränkungen beziehen sich auf die Uploadgröße von 100 MB, welche durch die Splitfunktion aktueller Packsoftware kritiklos hinzunehmen ist, und die IP-bezogene Downloadbegrenzung, aufgrund derer man keine Parallel-Downloads ausführen kann und zwischen verschiedenen Dateien Sperrzeiten in Kauf nehmen muss, die im dreistelligen Minutenbereich liegen können. Darüber hinaus sind kleine Unzulänglichkeiten, wie ein dateigrößenabhängiger Download-Countdown oder die Abfrage eines Sicherheitscodes, eingebaut, die den Nutzer dazu ermuntern sollen, einen Premium-Account bei Rapidshare Download anzulegen, der tatsächlich keine Wünsche mehr offen lässt.

Legitimitätsansprüche

Durch das einfache Konzept des Filesharings über Rapidshare Download wird der Anbieter auch fürs illegale Verbreiten geschützter Dateien wie Filme und Musik verwendet, was dem Unternehmen bereits eine Klage der GEMA einbrachte. Bei einer solchen Dienstleistung liegt es jedoch bereits am Umfang, nicht den gesamten Korpus lückenlos überwachen zu können. Deshalb ist es nicht möglich, Rapidshare Download seine Legitimität streitig zu machen, so lange man sicher stellt, dass angezeigte Dateien umgehend vom Server gelöscht werden.

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In der heutigen Medienindustrie sind mit Sicherheit viele Menschen zu finden, die sich zurück in die frühen neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wünschen. Die Gründe dürften allerdings nicht nostalgischer Natur sein, sondern lassen sich vermutlich durch einen simplen neudeutschen Begriff beschrieben: Download Programme. 

Spätestens seit der Einführung des schnellen Breitband-zugangs DSL, dem sogenannten „Highspeed-Internet“ hat ein Teil der Internetnutzer eine Möglichkeit für sich entdeckt, kostenlos und schnell an Musik- und Videodateien zu gelangen. Mit Hilfe von Download Programmen wie E-Donkey, E-Mule, Kazaa, Bittorrent oder BearShare sind viele aktuelle Mediendateien kostenlos im Netz verfügbar. Allerdings ist das herunterladen derartiger Dateien mit Hilfe von Download Programmen illegal – was viele User aber offenbar nicht abschreckt. Obwohl das Herunterladen einer Musik-CD oder eines Kinofilms mit einem Download Programm einen Verstoß gegen das Urheberrecht darstellen, geschieht dies in einem nicht zu unterschätzenden Ausmaß. Und die Angebote in den Download Programmen sind gewaltig: Nahezu jede aktuelle Musik-CD, jede frisch veröffentlichte Film-DVD und fast jeder neu gestartete Kinofilm sind nach wenigen Tagen bei einem Download Programm zu finden. Sowohl die Musik- als auch die Filmindustrie beklagen große finanzielle Verluste durch das illegale Herunterladen von Filmen und Musik mit Hilfe solcher Download Programme. Doch entsprechende Angebote seitens der Industrie, die den Internetnutzern – als Alternative zu illegalen Download Programmen – günstige Möglichkeiten zum legalen Erwerb von Musik und Filmen im Netz geben, sind leider immer noch Mangelware. Wenn Musik- und Filmdateien im Internet angeboten werden, so oftmals nur zu hohen Preisen und mit einem digitalen Kopierschutz versehen. Letzterer führt dazu, dass die Nutzer die heruntergeladenen Dateien oftmals nur auf einem bestimmten Player oder mit bestimmter Software abspielen können. Dies wird von den meisten Anwendern allerdings als wenig kundenfreundlich angesehen, denn eine gekaufte CD kann der Besitzer auf beliebig vielen Wegen abspielen, ohne von einem Kopierschutz gegängelt zu werden. 

Dass es auch anders geht, zeigen die Beispiele von Apple und Amazon: Beide Unternehmen bieten ihren Kunden die Möglichkeit, Musikdateien ohne digitalen Kopierschutz in ihren Internet-Geschäften zu erwerben. Bei Apples Medienbibliothek I-Tunes, die auch ein integriertes Download Programm enthält, beschränkt sich diese Möglichkeit im Moment auf die Musikdateien einzelner Plattenfirmen, Amazon bietet schon alle verfügbaren Musikdateien ohne digitalen Kopierschutz an. Das Problem bleiben aber die Preise: Solange die Internetnutzer für eine heruntergeladenen CD annähernd das Gleiche bezahlen müssen, wie für eine im Ladengeschäft erstandene CD, werden die illegalen Angebote in einem Download Programm interessant genug für einen Teil der Internet-Nutzer bleiben, um damit verbundene, strafrechtliche Konsequenzen in Kauf zu nehmen.

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