Medizin


In einem Punkt sind sich wohl alle einig: Handys und Smart Phones sind sinnvolle technische Geräte. Doch ab welchem Alter sollten sie benutzt werden und vor allem: Beeinträchtigen die Smart Phones die Leistungen der Schüler?

Die Diskussion ist seit Jahren aktuell, mit fortschreitender Technik ändern sich aber auch die Verwendungsmöglichkeiten der Geräte. Es ist also eher keine Frage des Geräts, sondern der Art der Verwendung.

Das Smart Phone ist für die Schüler so selbstverständlich wie das Pausenbrot

Die Fakten

Laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom haben über 90 Prozent der 14 bis 19 Jährigen täglich ihr Handy in der Schule mit dabei. Damit ist das Smart Phone so selbstverständlich wie das Pausenbrot. Doch 66 Prozent der Jugendlichen ist das Verwenden des Handys im Unterricht untersagt. In 18 Prozent der Schulen ist es Pflicht, das Handy sogar ausgeschaltet zu lassen.

Die meisten Schüler verwenden das Handy, um zu chatten, Musik zu hören oder Tafelbilder ab zu fotografieren. Die Schulen handhaben die Regelungen bezüglich der Smart Phones also individuell und völlig unterschiedlich, was natürlich die Frage aufwirft, welche Herangehensweise in dieser Thematik die Richtige ist.

Eher früher als später ist der Wunsch da!

Klar ist, dass das Smart Phone nicht mehr weg zu denken ist aus unserer Gesellschaft und man daher auch den Gebrauch der Jugendlichen nicht langfristig unterbinden kann. Der Wandel der Zeit, vor allem im technischen Bereich, ist unaufhaltsam und gehört zu einer modernen Gesellschaft dazu.

Kinder-Smartphone-ab-wann

Handys und Smartphones für Kinder haben auch Vorteile

Statistisch lässt sich schwer belegen, dass die Benutzung von Handys tatsächlich die Leistung der Schüler beeinträchtigen. Durch die ständige Verfügbarkeit und die Möglichkeit, mit dem Handy aus der aktuellen Realität zu entfliehen, besteht aber zumindest die Gefahr von Ablenkung und dem Abflachen der Konzentration.

Die Verwendung des Geräts sollte daher laut vieler Experten im laufenden Unterricht daher untersagt werden. Durch das parallele Chatten mit Freunden kann der Unterrichtsstoff nämlich so nicht ausreichend aufgenommen werden. Dennoch kann das Handy für Kinder auch viele positive Eigenschaften mit sich bringen.

24/7 Kontrolle durch die Eltern

Durch die Erreichbarkeit fühlen sich die Eltern sicher und können so immer sofort Bescheid bekommen, wenn ihr Kind mal später nach Hause kommt. Ein Gegenargument für diese Aussage ist allerdings, dass die Kinder früher auch keine Probleme hatten und sehr gut ohne Handy ausgekommen sind.

Handy mit Minimal-Funlktionen reicht aus?

Ein Kompromiss wäre allerdings, dem Kind eine Art Notfallhandy zu geben, mit dem es Telefonieren kann, aber eben nicht die ganzen extra Gimmicks hat, wie Musik hören, Fotos zu schießen oder zu chatten.

Allerdings besteht dann hierbei wieder die Gefahr, dass die Kinder schnell als Außenseiter abgestempelt werden, wenn alle Freunde bereits ein modernes Smart Phone haben und man selbst nur ein billiges Handy zur Verfügung hat. Ganz wichtig ist deshalb die Kommunikation zwischen Eltern und Kind.

Ein modernes und aktuelle Smartphone beinhaltet nämlich nicht nur die Gefahr, abgelenkt zu werden und es für sinnlose Dinge zu nutzen, sondern ein internetfähiges Gerät kann auch Kindern durchaus weiterhelfen.

Es ist wie so oft eine Frage der Art der Verwendung und nicht eine Frage des Geräts.

Eltern wird deshalb empfohlen, Kindern ab zehn Jahren ein Smart Phone zu geben und mit ihnen ausführlich darüber zu reden. Eltern, die bereits Probleme mit der Schufa hatten und dementsprechend auf spezielle Angebote zurückgreifen müssen, sollten ein passendes Vertragsmodell für Ihren Teenager auswählen.

Kosten- und Nutzerkontrolle ist sinnvoll

So kann beispielsweise gesteuert werden, ob und wie viel das Kind im Internet surfen kann. Dem Kind kann auch gesagt werden, dass das Handy während der Schulzeit zwar mitgeführt werden kann, es aber aus zu bleiben hat. Auch das ist recht simpel nachzuprüfen.

Eltern müssen sich auf jeden Fall auf ordentlich Gegenwind ihrer Kinder einstellen, wenn es an die Einschränkung der Nutzung geht, denn das Argument, dass andere Kinder dies aber dürfen, gilt auch heutzutage noch.

Dennoch sollte man sich davon nicht einschüchtern lassen und dem Gruppenzwang nicht nachgeben, wenn es um das Wohl des eigenen Kindes geht.

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