Haben 3D Filme einen negativen Einfluss auf die Gesundheit?

Gepostet Von am Apr 8, 2011 in Filme - TV, Gesundheit, Kunst & Entertainment, Medizin


Haben 3D Filme einen negativen Einfluss auf die Gesundheit?

Einige japanische Firmen arbeiten eng mit der japanischen Regierung zusammen, um herauszufinden, welchen Einfluss das Anschauen von 3D Filmen auf den Zuschauer und dessen Gesundheit hat. Dem Kunden soll in Zukunft eine entsprechende Gebrauchsanweisung zu jedem 3D-fähigen Abspielgerät beigelegt werden, so dass er sich darüber informieren kann, was er beim konsumieren von 3D-Bildern zu beachten hat. An dieser Studie beteiligen sich große Technologiefirmen wie zum Beispiel Toshiba, Sharp und Hitachi.

In der Zwischenzeit wurde bereits herausgefunden, dass das Gucken von 3D-Filmen Schwindel, Übelkeit, Ermüdung der Augen und andere unangenehme Symptome hervorrufen kann. Ein Sprecher des Forschungsteams gab bereits bekannt, dass nur ein kleiner Anteil der Konsumenten von 3D-Medien von diesen Symptomen betroffen sein werden, er es jedoch für sehr wichtig hält, den Kunden über mögliche Gefahren so gut wie möglich aufzuklären. Eine Beschreibung darüber, welche Nebenwirkungen das schauen von 3D Filmen haben kann, soll dann in Zukunft in den Kino vor einem Film angezeigt werden oder in Videotheken als Handzettel ausliegen. Die kleinen Handbücher sollen unter anderem Informationen wie den empfohlenen Abstand zum Abspielgerät und ausführliche Beschreibungen der möglichen Symptome enthalten, so das der Kunde weiß, wann er eine Pause einlegen sollte.

Nach dem Kassenschlager und Trendsetter-Film Avatar 3D von James Cameron haben viele Filmproduzenten versucht, so schnell wie möglich auf den 3D-Zug aufzuspringen und haben ihre bereits in 2D vorliegenden Filme erneut als 3D Version veröffentlicht. Dazu gehören unter anderem Filme wie zum Beispiel „Alice im Wunderland“ mit Johnny Depp oder „Gods of War“. Es ist kein Wunder, dass diese Filme auf Grund der Veröffentlichung in 3D viele Besucher an die Kinokassen gelockt haben. Zur selben Zeit investierten große Elektronikfirmen wie Sony immense Summen in Forschung und Entwicklung, um schnellstmöglich 3D-fähige TV-Geräte auf dem Markt anbieten zu können. Viele Stimmen behaupten, dass die 3D-Technologie noch nicht derart ausgereift ist und noch in nicht ausreichender Weise abgeschätzt werden kann, wie sich ein dauerhafter Konsum von 3D-Medien auf den menschlichen Körper auswirkt. Da nun mal über den gesamten Zeitraum während ein Film oder eine Dokumentation abgespielt wird das Gehirn getäuscht wird, liegt es nahe dass dieses versucht Bilder richtig zu stellen, wodurch wiederum Kopfschmerzen und Müdigkeit hervorgerufen werden können.

Dennoch wird sich die Industrie nicht aufhalten lassen, den milliardenschweren Markt zu bedienen, auch wenn für den Kunden gesundheitliche Schäden in Kauf genommen werden müssen. Dafür gibt es unzählige Beispiele in anderen Branchen wie zum Beispiel der Tabak- oder Pharmaindustrie.