iOS nach wie vor prüde – iPlayboy dennoch auf dem iPad

Gepostet Von am Jun 13, 2011 in Frauen, Internet, Kunst & Entertainment


Apple legte in letzter Zeit immer wieder viel Wert darauf, dass Kunden es zur Kenntnis nehmen, da keine erotischen Inhalte über Apps auf den Bildschirmen der mit iOS betriebenen Geräte zu sehen sind. Selbstverständlich ist dies eine Ansage, mit der sich Playboy-Gründer Hugh Heffner nicht abfinden kann. So gab er im Januar diesen Jahres sein Versprechen, dass es in naher Zukunft eine unzensierte Version des Playboys für das iPad geben wird.

Letzten Monat hat Hefner sein Versprechen eingehalten und ein umfangreiches FKS16 Archiv des Playboys aus den letzten 60 Jahren, welches über jedes iPad und andere iOS Geräte angesehen werden kann.

Apple begann seine Mauer gegen pornographische und andere gewagte Apps seit Beginn des letzten Jahres höher und höher zu ziehen. In einem Schwung wurden 5.000 sexy Apps aus dem App Store verbannt. Seither behält das Unternehmen seine harte Linie bei und reagiert auf jede neue App-Bewerbung mit Ablehnung, wenn diese in Verbindun mit sexy Inhalten steht. Wie hat es der Playboy also geschafft, Apples harte Linie gegen Erotik zu umgehen? Mehr als einfach – mit einer mobilen Web App.

playboy auf dem ipad

iPlayboy kann über jeden Browser über die URL i.playboy.com aufgerufen werden. Zu sehen bekommt man eine für das iPad optimierte Webseite, auf der Playboy Abonnenten nicht nur die neusten Playboy Updates erhalten, sondern auch Zugang zu einem riesigen Archiv bekommen, das zurück bis 1953 reicht. Die Kosten für eine Mitgliedschaft gehen über $8/monatlich über $60/jährlich bis hin zu $100 für ganze zwei Jahre.

So seht man also einmal mehr, dass sich jemand der Inhalte zu bieten hat, die sich gut verkaufen, nahezu keine Sorgen über Apples App Store Einschränkungen Gedanken machen zu braucht.

Wer allerdings die sich im App Store tummelnden Kunden benötigt, um seine App an den Mann zu bringen, kann von dieser Strategie keinen Gebrauch machen. Die Nachfrage die Apple für Apps im eigenen Store erzeugt, lässt sich das Unternehmen gut bezahlen und so verdient der Software-Riese an jeder verkauften App sagenhafte 30% mit.

via ReadWriteWeb