Rapidshare Links für alle Dateien

Gepostet Von am Mai 29, 2008 in Filesharing, Filme, Internet, Musik, Software, Spiele


Rapidshare Links für alle Dateien

Rapidshare ist ein Sharehoster mit Sitz in der Schweiz, welcher nach eigener Aussage der weltweit größte Filehoster ist.

Als Sharehoster, One-Click-Hoster oder Filehoster werden Webanbieter bezeichnet, welche Ihren Kunden die Möglichkeit einräumen Dateien auf deren Servern zu speichern und die Möglichkeit des Downloads dieser Dateien bereitstellt. Zumeist ist diese Speicherung der Dateien ohne vorherige Anmeldung möglich.

Rapidshare finanziert sich hauptsächlich durch kostenpflichtige „Premium“-Zugänge, welche dem Kunden einen wesentlich größeren Funktionsumfang bietet. Prinzipiell ist jedoch auch eine komplett kostenfreie Verwendung des Dienstes möglich.

Die seit 2001 bestehende Internetseite rapidshare.de wird von der deutschen Firma RapidTec aus Herbolzheim betrieben. Zusätzlich wurde 2006 die Rapidshare AG in der Schweiz gegründet, welche nahezu identische Dienste unter der Internetadresse rapidshare.com anbietet. Die Rapidshare AG wurde u.a. durch Bobby Chang und den Inhaber von rapidshare.de, Christian Schmid, gegründet.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Dateien bei rapidshare anzubieten, so ist ein Upload über die Startseite, die „Premium-Zone“ und die „Collectors-Zone“ möglich. Bei letzteren beiden Möglichkeiten werden die Downloads durch andere Nutzer sogar vergütet. Nach dem erfolgreichen hochladen der Datei, welche aktuell maximal 100 MB groß sein darf, erhält der Nutzer zwei „Links“ mitgeteilt, einen zum herunterladen der Datei und einen um diese Datei wieder zu löschen.

Das Herunterladen von auf Rapidshare Servern gespeicherten Dateien ist prinzipiell kostenlos, unterliegt aber einigen Beschränkungen. So kann es nach dem Öffnen des Download-Links einige Minuten dauern, bis der Download gestartet wird. Nachdem eine Datei heruntergeladen wird, erfolgt eine Sperrung der IP Adresse des Downloaders, so dass dieser innerhalb der nächsten 100 Minuten keine weitere Datei herunterladen kann. Dadurch kann es bei gesplitteten Archiven, welche durchaus 10 oder mehr Dateien enthalten können sehr langwierig werden, diese komplett herunterzuladen.

Dies ist von Seiten Rapidshare ein gewollter Effekt, den an dieser Stelle setzt die Firma mit kostenpflichtigen „Premium“-Zugängen an, welche Laufzeiten zwischen 48 Stunden und einem Jahr an. Mit diesen können ohne Wartezeiten und IP Sperrungen bis zu 25 GB innerhalb von 5 Tagen heruntergeladen werden.

Da es neben der vielfältigen rechtlich zulässigen Nutzung der Dienste von Rapidshare auch eine Vielzahl von illegalen Uploads existieren (Urheberrechtsverletzungen), besonders in den Bereichen Spielen, Musik, Filmen und Software, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Diskussionen über Rapidshare und auch zu diversen rechtlichen Auseinandersetzungen.

Da es auf Rapidshare keine Möglichkeit gibt, die dort vorhandenen Links zu durchsuchen, da dies ja auch eigentlich nicht dem Sinn von Rapidshare entspricht, gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Linklisten, in welchen man thematisch nach Downloadlinks suchen kann. Hierbei hat sich jedoch gezeigt, dass überwiegend illegale Downloads wie Spiele, Musik, Kinofilme und Software „getauscht“ werden.

Am 18.01.2007 erwirkte die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) eine einstweilige Verfügung gegen RapidTec und die Rapidshare AG. Dabei ging um es die illegale Nutzung von GEMA geschützten Werken, insbesondere Musiktiteln. Das OLG Köln entschied dann im September 2007, dass Rapidshare verpflichtet ist urheberrechtlich geschützte Werke zu löschen, sobald Rapidshare Kenntnis über die Urheberrechtsverletzung erlangt, d.h. Rapidshare muss nur auf Antrag hin tätig werden und Urheberrechtsverletzungen überprüfen und die Dateien ggf. löschen. Im April 2008 änderte sich diese Situation jedoch drastisch für Rapidshare, denn das Landgericht Düsseldorf entschied, dass Rapidshare tätig werden muss um solche Urheberrechtsverletzungen von vornherein zu verhindern. Wenn der Filehoster dies nicht zügig umsetzen kann oder will, droht eventuell sogar die Einstellung des Dienstes.