Benutze nicht die selben Passwörter für mehrere Webseiten

Jeder von uns ist mit Sicherheit bei mehreren Webseiten angemeldet und hat dort einen Login, sprich Benutzername und Passwort, um sich zu identifizieren. Am gängigsten ist folgendes Schema: Ein Account für das Online Banking, einen für Ebay, einen für Paypal, einen für die Emailadresse, einen für den eigenen Blog usw. Fragst du dich auch jedes Mal, bevor du einen neuen Account erstellst, ob du das gleiche Passwort verwenden sollst, wie bei den anderen? Nein? Das solltest du aber!

Während dir das Benutzen von gleichen Passwörtern eine Menge Ärger erspart, weil man mal wieder ein Passwort vergessen hat, macht es es umso einfacher für Hacker sich in deine Email- oder Bankkonten einzuschleichen. Wenn es zum Beispiel jemandem gelingt, an dein Passwort für deinen Email Account zu gelangen, wird er mit Sicherheit diese Daten auch auf anderen Seiten testen, wo er denkt, dass es wahrscheinlich ist, dass du dort ebenfalls angemeldet bist, schlimmstenfalls dein Online Banking Account.

Genau das kannst du vermeiden, indem du jedes Mal, wenn du einen neuen Account anlegst, ein anderes Passwort verwendest. Das Schwierige daran ist, sich alle diese unterschiedlichen Passwörter und Benutzernamen zu merken.

Einige Browser (wie zum Beispiel der Internet Explorer oder Firefox) speichern Benutzernamen und Passwörter automatisch, so dass sie beim Aufruf der entsprechenden Webseite schon geladen sind. Der Nachteil ist, dass diese empfindlichen Daten einfach von anderen Leuten eingesehen werden können, wenn du deinen PC mit anderen teilst. Sollte deine Festplatte kaputt gehen, sind leider alle Passwörter verloren, die dein Browser für dich abgespeichert hat.

Einige Webseiten haben eine „Eingeloggt bleiben“ Funktion, so dass du beim nächsten Besuch der Seite keinen Login mehr vornehmen muss. Die Webseite legt in deinem Browser einen so genannten Cookie ab. Cookies sind versteckte Textdateien, die automatisch vom Browser generiert werden, wenn eine Webseite, auf der du gerade surfst, den Befehl dazu gibt. Er kann Informationen zu Passwörtern oder andere persönliche Informationen enthalten.

Ein Nachteil bei Cookies ist, dass sie nach einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht werden. Der Zeitpunkt wird von der Webseite festgelegt, die den Cookie setzt und er kann zwischen einer Minute und mehreren Jahren liegen. Wenn der Cookie einmal gelöscht wurde, wird man beim nächsten Besuch der Webseite erneut aufgefordert, sein Passwort einzugeben. Cookies können außerdem ohne Probleme mit ein paar Mausklicks von anderen gelöscht werden, wenn man den PC mit anderen teilt.

Wenn man sich nur auf seinen Browser verlässt, wenn es um das Speichern von Passwörtern geht, ist man nicht auf der sicheren Seite. Die bessere Variante stellt ein Passwortmanager dar. Ein Passwort Manager verschlüsselt die Daten so, dass es fast unmöglich ist, dass sie gehackt werden. Es gibt einige kostenlose Anbieter, die diese Software zu Verfügung stellen. Link zu ihnen findest du auf dieser Seite.

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