Musik-Playlisten mit Hilfe von BPM erstellen

BPM ist die Abkürzung für Beats pro Minute. Diese Einheit wird vor allem dazu verwendet, um die Geschwindigkeit von Musik zu bestimmen. Zur Vorbereitung einer guten Party gehört natürlich auch die richtige Musikauswahl, so dass am Abend nicht immer wieder nach passenden Liedern gesucht werden muss. Ein weiter Vorteil ist zum Beispiel, dass die Lieder die nacheinander gespielt werden von der Geschwindigkeit zueinander passen. Nichts ist unangenehmer für die Stimmung wenn nach einem absoluten Partykracher-Song eine langsame Schmusebalade aus den Boxen kleckert.

Da für jeden Musikgeschmack der Partygäste etwas dabei sein sollte, ist eine große Vielfältigkeit enorm wichtig. Um aber den richtigen „Flow“ beim Musikablauf hinzubekommen, sollte der BPM eines jeden Songs, der am Abend gespielt werden soll unter die Lupe genommen werden. Um den BPM eines Liedes herauszubekommen, wird entweder eine ihn bereits anzeigende Abspielsoftware benötigt oder ein Programm, das nur dazu dient den BPM anzuzeigen. Ein sogenannter BPM Detector ist ausschließlich dafür da, die Beats pro Minute eines Liedes zu ermitteln. Dafür werden die Musikdateien in das Programm eingelesen und analysiert. Bei den meistens Songs die einen klaren Takt haben, kann dann der BPM ohne Probleme angezeigt werden.

Musik mit BPM abstimmen

Da man nun den BPM von allen Liedern ermittelt hat, kann jetzt die BPM-Spanne festgelegt werden in der man sich bewegen möchte. Als unterer Grenzwert dient das Lied mit dem geringsten BPM und als obere Grenze logischerweise das mit der höchsten BPM-Zahl. Nun folgt das Sortieren der einzelnen Songs. Um die gewünschte Abwechslung zu gewährleisten, sollten 6 – 10 Lieder in einen BPM-Zyklus von der unteren bis zur oberen BPM-Grenze gespielt werden. Nachdem diese Lieder zusammengestellt sind, muss man sich vom BPM-Wert wieder nach unten bewegen. Bei diesem Abschnitt sollten allerdings nur noch 3 – 5 Lieder verwendet werden, bei denen der niedrigste BPM etwas höher ist als der, mit dem am Anfang begonnen wurde.

Wer diese Regeln bei der Musikauswahl einhält, erhöht nach und nach die Energie und Stimmung der Party. Niemand wird auf Grund der guten Musikzusammenstellung nach Hause gehen wollen und jeder hätte am liebsten einen Mitschnitt des Party-Mixes als Abschiedsgeschenk.

Die wichtigste Sache, die bei der Musikzusammenstellung beachtet werden sollte ist, dass durch wesentlich langsamere Musik plötzlich die ganze Energie von einem vorher gespielten Song genommen wird, der eindeutig schneller war. Je mehr Erfahrungen gesammelt werden, desto besser gelingt es die Stimmung dank der Musik die meiste Zeit auf einem hohen Level zu halten.