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Telekom produziert Agententhriller samt Online-Kampagne

Werben wird in Zeiten des Internets immer schwieriger. Soziale Netzwerke wie Facebook bieten zwar eine enorme Reichweite, doch ein schlichtes Werbebanner nimmt kaum jemand mehr war. Die Deutsche Telekom geht deshalb einen neuen Weg, um die Bekanntheit der Marke zu steigern. Das Unternehmen produziert einen kompletten Film mit prominenter Besetzung.

Move On soll von Einsatz und Ideen der Zuschauer profitieren

Der Konzern will mit dem Agententhriller „Move On“ das Interesse an der Marke und den Angeboten vergrößern. Dafür prangt aber nicht groß und Magenta-farben „Die Telekom präsentiert“ im Vorspann. Diese Form des Sponsoring erscheint heutzutage überholt. Auch setzten die Marketing-Experten weniger auf Product Placement, also dem scheinbar zufälligen Auftauchen des Firmenlogos im Film. Werbeträger ist nicht der Film, sondern die Aktivität rundherum. Schon vor Start der Dreharbeiten im Juni ging die Internetseite https://move-on-film.com online. Auf ihr konnten sich Filmbegeisterte für Aufgaben bei den Shootings bewerben. Ursprünglich sollte der Film in allen elf europäischen Ländern spielen, in denen die Telekom aktiv ist. Das ließ sich offenbar nicht realisieren, denn zum Beginn der Drehs waren es nur noch acht: die Niederlande, Österreich, Ungarn, die Slowakei, Montenegro, Mazedonien, Kroatien und Deutschland. Durch die hetzt Hauptdarsteller Mads Mikkelsen („Casino Royale“) mit einem mysteriösen Koffer, hinter dem dunkle Gestalten her sind. Ein Roadmovie, das nicht nur wichtige Telekom-Märkte besucht, sondern dabei auch die Segnungen mobiler Telekommunikation zeigt. Doch einen viel größeren Effekt soll die Mitmachaktion bringen.

Mitmachen über die Move-On-Internetseite

telekom-filmeDie Internetseite ist nicht als reine Bewerbungsplattform gedacht. Durch Videos von den Dreharbeiten und ständig aktualisierte Galerien mit den Einsendungen erhofft sich die Telekom regelmäßigen Klicks der Seite und Interaktion mit den Surfern, die die Einsendungen bewerten und an Abstimmungen können. Dazu wurden auch die Kanäle der Telekom bei Facebook, Youtube, Twitter und Co eingebunden, auf den auch regelmäßig News zu „Move On“ zu finden sind. Bevorzugt informiert man sich per Smartphone über den Film, deshalb gibt es auch kostenlose Apps für iOS und Android. Die erwünschten Effekte: Viel Aufmerksamkeit im Internet für den Film – schon während der Dreharbeiten. Außerdem präsentiert sich die Telekom in sozialen Netzwerken als modernes Unternehmen mit zeitgemäßen Angeboten – und das in ganz Europa. Und zu guter Letzt bekommt der Konzern einen kompletten Film, den es über sein Internetfernsehen Entertain und die Online-Videothek Videoload exklusiv vermarkten kann.